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 Betreff des Beitrags: Pharaoameisen im Haus? Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
BeitragVerfasst: 01. Feb. 2021, 01:13 
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Registriert: 31. Jan. 2021, 17:48
Beiträge: 3
Hallo,

ich hoffe, dass mir hier ein wenig geholfen werden kann. Erst mal die Kurzfassung, da der Text unten doch ziemlich ausartet: Ich würde mich freuen, wenn mir bei der Bestimmung von Ameisen geholfen werden könnte. Ich bin mire relativ sicher, dass es sich um Pharaoameisen handelt. Gerne auch gegen einen Obolus, auch wenn ich hier gelesen habe, dass die Hilfe gar kostenlos angeboten wird.

Ich fange mal von vorne an: Vor längerer Zeit, ich weiß leider nicht mehr, wann genau, gab es ein Schreiben der Hausverwaltung an alle Bewohner des Gebäudekomplexes hier, dass es einen Befall mit Pharaoameisen geben würde. Daraufhin gab es eine Bekämpfung durch eine entsprechende Firma. Leider wurde hier wohl schon der erste Fehler begangen, denn es wurden in manchen Häusern alle Wohnungen vom Schädlingsbekämpfer aufgesucht, in unserem Haus allerdings nur die mittleren Wohnungen, diese grenzen an ein Haus, das laut dem Schreiben gar nicht von dem Fall betroffen gewesen sein soll. Die rechten Wohnungen in unserem Haus (also auch meine) wurden gar nicht bearbeitet, diese grenzen aber an ein Haus, in dem alle Wohnungen bearbeitet wurden. Die Gebäude sind im Grunde alle untereinander zumindest über die Tiefgarage verbunden, aber auch irgendwelche Rohre, Leitungen, Kabel, Schächte führen sicherlich von einem bis ins andere Ende. Die Häuser werden zwei Straßen zugerechnet, unserer Straße werden 7 Häuser zugerechnet, der anderen Straß 6, es sind aber alle Gebäude miteinander verbunden.

Bisher habe ich mir da auch keine allzu großen Gedanken gemacht, sondern einfach die Augen offen gehalten und zwar immer mal den Verdacht gehabt, weil ich gelegentlich Tierchen gesehen habe, das waren aber lediglich Staubläuse, die ja wohl in Neubauten relativ normal sind zu Beginn. Bei den Häusern hier handelt es sich um Häuser in Passivhausbauweise, die ja eigentlich – gerade jetzt im Winter – eher trocken sind, was Pharaoameisen wohl weniger mögen, wie ich gelesen habe. Andererseits handelt es sich ja um eine ziemlich widerspenstige Art. Das erste Exemplar habe ich am 20.01.21 im Bad entdeckt, kurz darauf noch ein weiteres Tier. Ein oder zwei Exemplare im Flur vor dem Bad vor der Waschmaschine und irgendwann dann auch welche in der Küche. Dort habe ich bisher die meisten gesehen und mittlerweile habe ich auch ein paar Wege ausmachen können. Die Tiere krochen am Kühlschrank entlang, wo da aber genau ihr Ziel liegt, weiß ich noch nicht. Ansonsten verschwinden sie eben auf zwei Wegen irgendwie unten hinter der Küchenzeile.

Mit den Nachbarn habe ich jetzt mal gesprochen. Die Dame unter mir meinte, sie hätte bisher keine Ameisen gesehen, war aber auch erstaunt darüber, wie klein die sind. Sie zieht allerdings eh bald aus, was ich nicht zu meinem Vorteil deute. Über mir die Wohnung ist frei, die im ersten Stock ebenfalls, ich wohne im dritten, bin damit auf dem Strang in vertikaler Ebene dann hier vorübergehend alleine. Der Nachbar der mittleren Wohnung, auf demselben Stockwerk, also einer der laut Schreiben betroffenen, meinte, dass jemand da war und zwei Köder verteilt hat. Er und seine Frau hätten aber noch nichts gesehen. Er hat mir mal kurz die Köder gezeigt, da stand was von Biopren drauf. Ein Granulat. Der Wirkstoff ist wohl S-Methopren. Wie ist denn hier die Wirksamkeit einzuschätzen, gerade auch im Vergleich mit dem Gelköder Maxforce Quantum (mit dem Wirkstoff Imidacloprid), von dem man im Grunde als erstes liest bei der Suche zur Thematik Monomorium pharaonis? Ansonsten habe ich noch mit jemandem aus dem Erdgeschoss gesprochen, die Leute haben angeblich aber auch nichts.
Der dritte Nachbar auf dem gleichen Stockwerk (linke Wohnung) meinte ebenfalls, er habe noch nichts gesehen. War aber auch ob der Winzigkeit der Tiere überrascht. Ich habe ihm vom angelesenen Wissen erzählt, dass wohl nur eine ganzheitliche Bekämpfung Sinn ergibt, davon wollte er aber nichts wissen. Sie hätten noch nichts und so Köder wolle man ja nicht unbedingt, sei auch sicherlich nicht so gut wegen den zwei Katzen …

Ist es sinnvoll, die Köder nur dort auszulegen, wo die Ameisen gesichtet wurden oder ist es sinnvoll, sie auch in andere Räume hängen zu lassen? Wie sollte man sich sonst verhalten, alle Flächen häufig abwischen, reicht da ein normaler Reiniger, sollte man zur Desinfektion greifen? Ist es tragisch, wenn man beim Putzen einige wenige erwischt oder sollte man die Tiere doch tunlichst ihren Weg gehen lassen?

Ich bin halt an einer nachhaltigen Entfernung interessiert und erachte es als sinnvoll, dass alle Wohnungen im Haus bzw. besser alle Wohnungen des gesamten Komplexes (immerhin 172 an der Zahl) bearbeitet werden, möglicherweise noch Köder in den Betriebsräumen oder der Tiefgarage, keine Ahnung, vermutlich ist das aber utopisch, da entweder die Hausverwaltung wegen der Kosten nicht mitspielt oder der Schädlingsbekämpfer beschwichtigt, dass das alles in ein paar Wochen völlig problemlos erledigt sei mit dem Biopren/S-Methopren.

Ich hoffe mal, die Bilder sind einigermaßen aussagekräftig, bessere haben wir heute mit dem Handy nicht hinbekommen und an einer gescheiten Kamera im klassischen Sinne mangelt es hier leider.

Vielen Dank schon mal freundliche Grüße
Florian


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 Betreff des Beitrags: Re: Pharaoameisen im Haus? Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
BeitragVerfasst: 01. Feb. 2021, 15:00 
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Beiträge: 1451
Wohnort: Reinheim
Hallo Crypter,

Nach dem, was auf den Bildern zu erkennen ist, und nach Ihrer Beschreibung, spricht nichts gegen Monomorium pharaonis.

Trotzdem, um völlig sicher zu sein, sollten Sie mir eine Probe von ca. 5 der Tierchen zur Bestimmung zusenden, so wie es hier beschrieben ist:
viewtopic.php?f=23&t=502
Adresse: A. Buschinger, Roßbergring 18, 64354 Reinheim.

Ansonsten haben Sie völlig Recht:
Eine Bekämpfung macht nur Sinn, wenn der ganze Gebäudekomplex gleichzeitig mit Fraßködern bestückt wird, und das so lange, bis wirklich keine Ameise mehr zu sehen ist.
Ein Bekämpfer sollte das garantieren, und die Bewohner müssen es akzeptieren. Andernfalls ist jeglicher Aufwand rausgeworfenes Geld.
Wenn irgendwo noch ein kleiner Restbestand des Befalls überlebt, werden sich die Tiere sehr rasch wieder über das Gebäude ausbreiten.
Welches Bekämpfungsmittel dabei eingesetzt wird, ist eher zweitrangig.

S. a.:
https://schaedlingskunde.de/schaedlinge ... ekaempfen/
Die Fa. ist hier in Reinheim ansässig und führt selbst keine Bekämpfungen durch, berät und schult jedoch Schädlingsbekämpfer.

MfG,
A. Buschinger

_________________
!!! EINHEIMISCHE HAUSAMEISEN SIND KEINE SCHÄDLINGE per se !!! - Sie nutzen nur Baufehler bzw. Bauschäden zur Anlage ihrer Nester. Dies ist anders bei Exoten wie Pharaoameise, Pheidole spp. usw..


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 Betreff des Beitrags: Re: Pharaoameisen im Haus? Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
BeitragVerfasst: 02. Feb. 2021, 01:05 
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Registriert: 31. Jan. 2021, 17:48
Beiträge: 3
Sehr geehrter Herr Buschinger,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Eine Probe nach der verlinkten Anleitung ist bereits unterwegs zu Ihnen.

Es gab dann auch noch Neuigkeiten seitens der Hausverwaltung, da geht es noch um die Preisfrage, weil die Aufträge mit den beauftragten Schädlingsbekämpfern jetzt nicht mehr pro Gebäude, sondern für den gesamten Gebäudekomplex abgerechnet werden sollen. Solange bleibt mir wohl nichts anderes übrig als abzuwarten und dem Krabbeln zuzusehen. Das ist schade, dass es – wie so oft – am Geld hängt.

Welche Erfahrungen haben Sie denn mit der Wirksamkeit der eingesetzten Mittel, sind die von mir oben genannten Gel- und Granulatköder als gleichwertig einzuschätzen oder wäre einer zu bevorzugen? Auch wenn die Frage wahrscheinlich einfach durch die Schädlingsbekämpfer beantwortet wird und man da nicht mitreden kann … Würde denn grundsätzlich was gegen den Einsatz beider Köder sprechen? Wäre es sinnvoll, selbst zusätzliche Köder auszulegen oder eher kontraproduktiv?

Die Lebensmittel sind schon mal einigermaßen sicher verpackt, allerdings noch nicht ausnahmslos alles in irgendwelchen Boxen, da muss ich mich noch drum kümmern. Interessant wäre die Frage, ob die Tiere etwas mit Molkenproteinpulver anfangen können, oder ob das so in der Form nicht verwertbar ist, auch wenn ich die Antwort nach der Frage vermutlich nicht hören möchte.

Etwas Gedanken machen ich mir noch bei der Akzeptanz der Nachbarn, vermutlich schauen viele einfach nicht genau genug hin, haben daher angeblich keinen Befall oder halten die Beseitigung für einfach, geben einen Befall nicht zu und versuchen es selbst mit Ködern, das würde mich auch nicht wundern. Und die Hausverwaltung scheint leider doch zumindest nach Strängen in vertikaler Ebene zu unterteilen und nicht völlig grundsätzlich das ganze Gebäude behandeln zu lassen, allerdings solle das wohl die Firma entscheiden. Da werde ich auch versuchen, etwas Einfluss zu nehmen, hoffentlich kommen da Mitarbeiter, die mit sich reden lassen. Selbst dann aber bleibt die Frage, was mit den anderen Gebäuden ist und der Akzeptanz der Nachbarn.

Dass das Problem ein längerfristiges ist, sieht man hier bei uns ganz gut, das erste Infoschreiben zu der Problematik erreichte uns im Mai 2020.

Ach und interessant wären natürlich noch weitere Tipps, was das Waschen angeht zum Beispiel. Überleben die Tiere die Waschmaschine oder nicht, sollten hohe Temperaturen bevorzugt werden? Die Spülmaschine werden sie wohl eher nicht überstehen, vermute ich. Ich glaube, ich könnte hier noch einen Roman voller Fragen stellen.

Nun, auf jeden Fall erst mal vielen Dank und ich kann ja hier gerne noch mal Rückmeldung geben, wie das ganze hier weiterhin verläuft und mit welchem Erfolg, ist für nachfolgend betroffene mit dem selben Problem sicherlich nicht uninteressant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pharaoameisen im Haus? Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
BeitragVerfasst: 03. Feb. 2021, 15:32 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1451
Wohnort: Reinheim
Hallo Crypter,

Die Ameisen sind angekommen. Es ist ohne jeden Zweifel die Pharaoameise!

Zu Ihren weiteren Fragen:

Es gab dann auch noch Neuigkeiten seitens der Hausverwaltung, da geht es noch um die Preisfrage, weil die Aufträge mit den beauftragten Schädlingsbekämpfern jetzt nicht mehr pro Gebäude, sondern für den gesamten Gebäudekomplex abgerechnet werden sollen. Solange bleibt mir wohl nichts anderes übrig als abzuwarten und dem Krabbeln zuzusehen. Das ist schade, dass es – wie so oft – am Geld hängt. - Das ist sinnvoll, weil eine nur teilweise Bekämpfung mit Sicherheit keinen Dauererfolg haben kann.

Welche Erfahrungen haben Sie denn mit der Wirksamkeit der eingesetzten Mittel, sind die von mir oben genannten Gel- und Granulatköder als gleichwertig einzuschätzen oder wäre einer zu bevorzugen? Auch wenn die Frage wahrscheinlich einfach durch die Schädlingsbekämpfer beantwortet wird und man da nicht mitreden kann … Würde denn grundsätzlich was gegen den Einsatz beider Köder sprechen? Wäre es sinnvoll, selbst zusätzliche Köder auszulegen oder eher kontraproduktiv? - Mir liegen keine Erfahrungen zur Wirkung unterschiedlicher Köder vor. Das kann nur ein erfahrener Bekämpfer sagen. - Selbst zusätzlich Köder auszulegen halte ich nicht für sinnvoll. Entweder hat der Bekämpfer Erfolg, oder Ihre zusätzliche Beköderung kostst Sie nur Geld und löst das Problem auch nicht.

Die Lebensmittel sind schon mal einigermaßen sicher verpackt, allerdings noch nicht ausnahmslos alles in irgendwelchen Boxen, da muss ich mich noch drum kümmern. Interessant wäre die Frage, ob die Tiere etwas mit Molkenproteinpulver anfangen können, oder ob das so in der Form nicht verwertbar ist, auch wenn ich die Antwort nach der Frage vermutlich nicht hören möchte.
- Das weiß ich nicht! Dass sie dieses Pulver annehmen, ist allerdings recht wahrscheinlich. Pharaoameisen sind keine Kostverächter.

Etwas Gedanken machen ich mir noch bei der Akzeptanz der Nachbarn, vermutlich schauen viele einfach nicht genau genug hin, haben daher angeblich keinen Befall oder halten die Beseitigung für einfach, geben einen Befall nicht zu und versuchen es selbst mit Ködern, das würde mich auch nicht wundern. Und die Hausverwaltung scheint leider doch zumindest nach Strängen in vertikaler Ebene zu unterteilen und nicht völlig grundsätzlich das ganze Gebäude behandeln zu lassen, allerdings solle das wohl die Firma entscheiden. Da werde ich auch versuchen, etwas Einfluss zu nehmen, hoffentlich kommen da Mitarbeiter, die mit sich reden lassen. Selbst dann aber bleibt die Frage, was mit den anderen Gebäuden ist und der Akzeptanz der Nachbarn.
- Mangelnde Akzeptanz von Nachbarn ist ein immer bestehendes Problem. Man kann mal beim Gesundheitsamt nachfragen; in manchen Bundesländern sind Pharaoameisen meldepflichtig (m. W. allerdings nicht in Hessen). Die könnten dennoch Druck machen!

Dass das Problem ein längerfristiges ist, sieht man hier bei uns ganz gut, das erste Infoschreiben zu der Problematik erreichte uns im Mai 2020.

Ach und interessant wären natürlich noch weitere Tipps, was das Waschen angeht zum Beispiel. Überleben die Tiere die Waschmaschine oder nicht, sollten hohe Temperaturen bevorzugt werden? Die Spülmaschine werden sie wohl eher nicht überstehen, vermute ich. Ich glaube, ich könnte hier noch einen Roman voller Fragen stellen.
- Etwa bei 50°C sterben diese Ameisen, bei 60° ganz sicher. Aber sie haben kaum Nester (mit Königinnen, Larven etc.) in Wäsche bzw. Spülgut. Doch sind die Völker äußerst mobil: Es gibt zuverlässige Berichte, wonach Völkchen in noch warme und etwas feuchte Bügelwäsche in einer befallenen Wäscherei eingezogen sind, und dann beim Kunden zuhause in die Wohnung. Ebenso wurden Völkchen in noch warmen Brotlaiben aus befallenen Bäckereien nachhause gebracht...

Nun, auf jeden Fall erst mal vielen Dank und ich kann ja hier gerne noch mal Rückmeldung geben, wie das ganze hier weiterhin verläuft und mit welchem Erfolg, ist für nachfolgend betroffene mit dem selben Problem sicherlich nicht uninteressant. - An weiteren Informationen über den Vorgang wäre ich auf jeden Fall interessiert!

Betr. Spende an die DASW schreibe ich Ihnen die Bankverbindung in eine "persönl. Nachricht" (hier oben links).



MfG,
A. Buschinger

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 Betreff des Beitrags: Re: Pharaoameisen im Haus? Bitte um Hilfe bei der Bestimmung
BeitragVerfasst: 06. Feb. 2021, 15:05 
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Registriert: 31. Jan. 2021, 17:48
Beiträge: 3
Hallo Buschinger,

das habe ich leider befürchtet, alles andere hätte mich jetzt doch gewundert. Immerhin herrscht damit wirklich noch mal Klarheit, da es ja auch unter Schädlingsbekämpfern gerne mal zu Fehlbestimmungen kommt, so wie ich das gelesen habe. Ich gehe zuerst noch mal auf ihre Antworten ein, danach gibt es immerhin ein kleines Update bei der Geschichte.

Ich habe mich wohl oben nicht ganz klar ausgedrückt, es ging nur bei der Kostenfrage um die Abwicklung des gesamten Gebäudekomplexes in einem. Es war nicht die Rede davon, dass grundsätzlich in allen Wohnungen und allen Räumlichkeiten eine Bekämpfung durchgeführt werden soll.

Alles klar, von einer zusätzlichen Beköderung habe ich abgesehen. Meine Eltern hatten mich beinahe dazu überzeugt, nachdem ich das ursprünglich nicht wollte nach meinen angelesenen Informationen, aber Sie haben Recht. Schade, dass zur Wirksamkeit der Beköderung keine Erfahrungen vorliegen. Scheint aber ohnehin alles sehr unterschiedlich zu sein, da die Tiere sich ja wohl auch gerne abwechselnd ernähren. So habe ich gelesen, dass eine Beköderung mit Süßem sinnvoll ist, wenn die Tiere und einer Umgebung sind mit viel proteinreicher Nahrung und umgekehrt.

Nun, es sind immer noch nicht alle Lebensmittel ganz sicher verpackt, dafür fehlen mir noch einige Frischhalteboxen. Ist leider auch nicht die beste Zeit, um sich welche anzuschaffen. Und die aus dem Internet kann man sich vorher leider nicht anschauen, die Boxen müssen ja wirklich dicht abschließen, sonst kann ich es auch lassen.

Die Nachbarn würde ich evtl. gerne noch mal per Aushang sensibilisieren. Ob das allerdings auf Interesse und Verständnis trifft, da habe ich so meine Zweifel.

Beruhigend, dass die Tiere bei höheren Temperaturen in der Waschmaschine und damit auch in der Spülmaschine sterben. Das vermutlich schon nach kurzer Dauer. Interessant wäre, ob und wie lange die Tiere tiefere Waschgänge überstehen. Und ob die Tiere den Staubsauger überstehen, wenn man einzelne absaugen sollte. Bisher habe ich fast alle per Tesa abgegriffen, so wie bei der Zusendung an Sie. Ebenfalls gut zu wissen wäre, ob eine Reinigung mit normalem Putz-/Spülmittel oder ähnlichem ausreicht oder ob man zu Desinfektion greifen sollte. Mir sind da im Laufe der Zeit noch so einige Fragen durch den Kopf gegangen, die mir gerade nicht einfallen.


Neuigkeiten gibt es immerhin. Ich habe noch mal bei den Schädlingsbekämpfern angerufen. Dort hieß es, der Hausverwaltung liege nun alles vor, da müsse nur noch irgendjemand grünes Licht geben. Die Hausverwaltung sei da auch wirklich hinterher. Die Schädlingsbekämpfer wollen wohl am 15.02. ins Haus kommen. Allerdings gab es dazu noch kein Infoschreiben. Ob die dann schon kommen, weiß ich auch noch nicht. Es soll hier auch nicht grundsätzlich alles behandelt werden, allerdings ist man sich über die Schwierigkeit der Bekämpfung der Tiere im Klaren und man habe sich gemeinsam mit der Hausverwaltung Baupläne angeschaut, um den Verlauf von Versorgungsleitungen nachverfolgen zu können und sobald ein Mieter eines Stranges einen Befall meldet, werden alle Wohnungen auf der Seite behandelt. Ob man da dann wirklich nach dem Verlauf der Versorgungsleitungen geht, kann ich natürlich nicht nachvollziehen. Und ob man bei einem Befall der rechten Seite auch in die Wohnung ganz oben geht, ist mir auch nicht klar (ganz oben gibt es nur eine Wohnung auf der linken Seite, Räumlichkeiten sind aber über den rechten und linken Wohnungen unten drunter). Ich habe noch mal darauf aufmerksam gemacht, dass es hier bald drei leere Wohnungen gibt auf meinem Strang, dass man die bitte zusätzlich auf jeden Fall behandeln soll und man vielleicht irgendwie eine Möglichkeit finden muss, bei Leuten in die Wohnung zu kommen, die keine flexiblen Arbeitszeiten haben und die daher bei den Besuchen durch die Schädlingsbekämpfer quasi immer aus dem Haus sind.
Das hat sich auf jeden Fall schon mal beruhigend angehört, ich schlafe die letzten beiden Tage auch schon wieder besser, das bleibt hoffentlich so. Die Taschenlampe ist trotzdem noch mein guter Freund, um nach den Tieren zu schauen, die nächste Küche wird dann wohl weiß oder mit einer Arbeitsplatte aus Edelstahl, wo man solche Tiere besser sieht. Ob die Bekämpfung langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Ich hoffe es ja mal.

Betrefflich der persönlichen Nachricht mit den Kontodaten: Wo ist diese denn zu finden? Im Profil kann ich private Nachrichten weder lesen noch schreiben.
Edit: Hat sich erledigt, nun kann ich die Nachricht abrufen. Kümmere ich mich dann die Tage drum.


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