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 Betreff des Beitrags: Youtube-Videos über Blattschneiderameisen
BeitragVerfasst: 29. Mär. 2008, 09:56 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1463
Wohnort: Reinheim
Hier ist ein thread, in dem in einer Serie von 17 kurzen Youtube-Videos das Leben in einer Blattschneiderameisen-Kolonie (Acromyrmex sp.) in Privathaltung beleuchtet wird:

http://www.ameisenforum.de/exotische-am ... ex-sp.html

Sehenswert!

Grundsätzlich kann ich die Haltung exotischer Ameisen im Privathaushalt nicht gutheißen: Jeder Kauf von Ameisen und von "Zubehör" im so genannten Ameisenfachhandel finanziert weitere Exotenimporte. Andererseits gibt es Blattschneiderameisen inzwischen in fast jedem besseren Zoo, und der Autor der o.g. Videos betreibt Haltung und Beobachtung der Tiere mit Sorgfalt und Verstand. Das gilt leider für die wenigsten unter den Exotenhaltern.
Wertvoll sind in dem Bericht auch deutliche Hinweise darauf, wie diese Ameisen mit allen Mitteln den Ausbruch aus ihren Behältern versuchen.


Hier ist ein weiterer Bericht über die Haltung einer Acromyrmex-Art, mit zahlreichen eindrucksvollen Bildern. Er zeigt, welche Dimensionen die Haltung einer solchen Art annehmen kann, wie in kurzer Zeit zig-tausende von Ameisen entstehen, und er lässt erahnen, welcher Aufwand an Zeit und Geld erforderlich ist, um solche Tiere einigermaßen „artgerecht“ zu halten. Das ist absolut nichts für Kinder. Dennoch werden Jungkolonien von Acromyrmex und sogar von den noch größer werdenden Atta-Arten an Kinder von 13 Jahren und darunter verkauft.

http://www.antstore.net/viewtopic.php?t ... c&start=15

mfG
A. Buschinger

_________________
!!! EINHEIMISCHE HAUSAMEISEN SIND KEINE SCHÄDLINGE per se !!! - Sie nutzen nur Baufehler bzw. Bauschäden zur Anlage ihrer Nester. Dies ist anders bei Exoten wie Pharaoameise, Pheidole spp. usw..


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 Betreff des Beitrags: Re: Youtube-Videos über Blattschneiderameisen
BeitragVerfasst: 30. Mär. 2008, 12:08 
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Registriert: 02. Mai. 2006, 11:48
Beiträge: 12
Wohnort: Landsberg/Bayern
Bei "Sahal" handelt es sich um einen Forenuser, mit dem Herrn Buschinger in engen Kontakt getreten war, dieser hält auch Exoten.

Hallo Herr Buschinger.

Ich bin zunehmend über Ereignisse was Exoten und Ihre Haltung demgegenüber angeht enttäuscht.
Sie hatten ein Prinzip und das hieß: Keine private Exotenhaltung.
Sahal war wohl etwas Besonderes weil er so lernfähig war, aber er hielt doch auch schon Exoten als Sie noch nicht mit ihm korrespondierten, woher wussten Sie das er vertrauenswürdig/verantwortungsvoll war/ist?
Als er noch mit mir redete meinte er er wäre eigentlich nicht gegen Exoten, allerdings nur wenn man sie absolut sicher hält.
Und das ist m.M. nach eine Sache die unmöglich ist. Das ist wie mit Atomkraftwerken, bei allen Sicherungen die es gibt, passieren kann trotzdem etwas; es gibt ein Restrisiko.
Natürlich kann man sie sehr sicher halten, mag sein das es auch als "sicher genug" zu bezeichnen ist, aber wie gesagt dieses (minimale?) Restrisiko besteht.
Nungut, bei Sahal haben Sie es akzeptiert, gleichzeitig sprechen Sie jedwedem sonstigen Exotenhalter, egal welchen Alters dieses "Verantwortungsbewusstsein" ab, einfach aus Misstrauen.
Anscheinend bringt Kommunikation Vertrauen, aber warum wird dann nicht mit Exotenhaltern kommuniziert, nicht gestritten sondern kommuniziert, und dann wenn man rausgekriegt hat das sie schon verantwortungsvoll sind, aber trotzdem nicht aufhöhren wollen Exoten zu halten, kann man sie doch in Ruhe lassen, wie das bei Sahal auch der Fall ist.
Der bietet ja sogar noch seine Myrmecia für gutes Geld zum Verkauf anbieten, klar, keine Ektoparasiten zu finden, wer hat nochmal Antstore unterstellt es sei ein Ding der Unmöglichkeit alle Kolonien auf Milben und Krankheiten hin zu überprüfen, von Dingen wie eventuellen "Fadenwürmern" ist bei Sahal ja noch nicht mal die Rede.
Wenn mir jetzt jemand sagt: "Ja aber hier ist das doch ausgeschlossen, wenn die Kolonie "strunzgesund" ist dann hat die bestimmt nichts, und wenn man nur 2 kleine Kolonien auf Milben überprüft ist das sicher", dann wäre ich der erste der "Gut!" ruft und zum nächsten Menschen der Ameisen verkauft rennt und sich dort exotisches kauft was er will!
Eiegtnlich müsste man sich eh noch denken: "Was ist an Exotenhaltung so schlimm, wenn mans ja sicher, wie fast jeder verantwortungsvoll macht, und Videos von Blattschneidern, deren Haltung offensichtlich eh nicht so schlimm ist- da ja in vielen Zoos - hoch gelobt werden, ja gar als "wertvoll" bezeichnet, da kann doch jeder was gutes tun in dem er sich Exoten holt und Videos über sie dreht."

Ich erinnere mich noch daran wie Herr Sebesta gesagt hat: Der Import von Exoten ist eh nichts Schlimmes weil tagtäglich Millionen fremder Organismen nach Deutschland kommen, und wie mabn widersprochen hat: Nur weil schon Schlimmes passiert muss mans nicht auch noch machen.
Wie soll man dann Ihren Ausspruch zur Rechtfertigung der Exotenhaltung bei Sahal mit den Worten:" Andererseits gibt es Blattschneiderameisen inzwischen in fast jedem besseren Zoo..." verstehen?

Gleichzeitig wird aber einem Fabian K., Mitglied der DASW, der sich SICHERLICH der Verantwortung bewusst war, der auch Acromyrmex (die es ja schon in jedem besseren Zoo gibt) halten wollte und Diacamma hielt so auf den Deckel geklpopft als wäre er der Teufel selbst, weil er durch solche Aktionen Ihre Glaubwürdigkeit gefährdet.

Und wenn man bei Sahal argumentiert: Arten der Gattungen Acromyrmex und Myrmecia würden den ersten Winter eh nicht überleben/könnten sich nicht etablieren weil sie zu groß sind, von unseren Lasius ganz schnell fertiggemacht, dann muss das für Fabian K. genauso gelten, er wollte auch nur Acromyrmex, und Diacamma ist nicht Pheidole!!!

Sie formen Ihre Glaubwürdigkeit m.M. nach durch solche Aktionen selber,
und erst Recht wenn Sie im DASW-Forum Videos von Exoten posten, sie als "sehenswert" und "wertvoll" loben, gleichzeitig noch sagen das Sie Exoten ablehnen und im gleichen Atemzug erwähnen dass das bei diesem Halter aber nicht so schlimm sei, weil er die "Haltung und Beobachtung der Tiere mit Sorgfalt und Verstand" betreibt, und das alles;wo sich doch jeder fragt: Ich machs doch bestimmt genauso, was brächte es mir wenn ichs anders täte; nur absichern indem Sie (fast) allen anderen Exotenhaltern unterstellen dies nicht so zu handhaben, im einzelnen Fall beweisen können Sie das aber nicht. Etwas schwach wie ich finde.
Letztendlich kann da jemand leicht den Eindruck erhalten Sie würden nach Sympathie beurteilen ob jemand Exoten halten kann oder nicht, oder Sie sind einfach misstrauisch gegen jeden.
Aber mit solchen Haltungen kann man niemanden der das versteht ernsthaft überzeugen keine Exoten zu halten.
Was würden Sie sagen wenn ich plötzlich Exoten halten würde wo Sie mich ja kennen und ich glaube Sie mich nicht für dumm oder nicht verantwortungsvoll halten?
Wenn Sie mich "gewähren" ließen, wären Andere zurecht gegen die These "Kinder sind sowiso unverantwortlich/nicht in der Lage Exote ausreichend sicher und gut zu halten".
Würden Sie es bei mir nicht dulden frage ich mich warum Sie es bei einem Sahal dem ich sicher zumindest in Verantwortungsbewusstsein in nichts nachstehe dulden.

Das ist auch ein Aspekt der Glaubwürdigkeit: Wenn man eine Meinung hat muss man diese konsequent verfolgen und das gerade bei einem Thema das so heikel ist wie dieses, da darf man keine Ausnahmen machen.
Wenn Sie über kurz oder lang an zwei verschiedenen Stricken ziehen (Keine Exotenhaltung, Gleichzeitig Unterstützung von Leuten wie Sahal) wird Sie letztendlich keiner mehr ernstnehmen.

Hier noch ein Zitat aus dem Ameisencafe aus dem "Einschleppung fremder Arten"-Thread:

Das Problem bei dieser Diskussion (bzw. bei solchen Diskussionen im Allgemeinen) ist:

A warnt: Gefahr, Gefahr, Gefahr. Wenn du die ausbüchsen lässt, ...
B erwidert: die paar Ameisen. Da werden doch viel mehr aus versehen eingeschleust...
Und beide Argumente sind grundsätzlich richtig...

Entscheidend ist aber, dass unabhängig von den potentiellen Gefahren, der Mensch weniger in der Natur rumpfuschen sollte und bei diesem Thema kann der Ameisenhalter im Kleinen selbst anfangen...
[Dem Argument der B-Anhänger sei erwidert: Ich gehe auch nicht auf die Straße und erschlage Leute, die mir nicht passen (ohne, dass dieses Verhalten ein Gefahr für die Menschheit wäre und in der Überzeugung dass es für die Menschheit vielleicht sogar besser wre, wenn ich es täte) und argumentiere, dass bei einem Erdbeben oder einem Tsunami ja "aus versehen" viel mehr Menschen sterben.
Oder anders ausgedrückt: es ist immer schlecht zur Verteidigung des eigenen Verhaltens zu argumentieren, das andere ja dies auch (oder schlimmeres) tun...]

Und der letzte Absatz sagt auch genau das was ich sagen wollte:
Sie können nicht für Blattschneider argumentieren weil die eh schon viele Zoos haben und gleichzeitig keine Exoten tollerieren. DAS macht Sie unglaubwürdig....

Die Tatsache mit Sahal und dem was u.A. auch in dem Thread im Ameisencafe steht gibt mir extrem Anlass über die ganze Exotenproblematik und meine Stellung dazu zu überdenken.

Schönes Wochenende noch, Jan Kyri

EDIT: Um Anschuldigungen und Kritik an nicht gleich nachvollziehbaren Absätzen zu vermeiden: Dies ist ursprünglich eine E-Mail.

_________________
Viele Grüße, J_K


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. Mär. 2008, 15:58 
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Registriert: 13. Mai. 2006, 10:46
Beiträge: 1
Wohnort: Berlin
Hola,

mein erster Post im Forum der DASW, und schon darf ich mich verteidigen... Hussa!
Kurz zu mir: seit etwa 2 Jahren bin ich in den Halter-Foren tätig und versuche dort, den Usern mit Rat und Info zur Seite zu stehen.

Unter anderem versuche ich in den Foren, Halter für die Risiken und den teils enormen Aufwand der Ameisenhaltung zu sensibilisieren und die Schönheiten der einheimischen Ameisenfauna aufzuzeigen.
So sind auch Teile der Videos entstanden, um z.B. deutlich vor Augen zu führen, dass ein beginnender Ausbruch durch fehlerhafte Behältnisse bei Acromyrmex praktisch nicht mehr aufzuhalten ist und eine massive Invasion der Räumlichkeiten zur Folge hat.
Etwas ausführlicher hier zu finden:
http://www.ameisenforum.de/fotoberichte ... ex-sp.html

Nun, schaut man sich diese Videos mit Verstand an, dann sollte schnell klar werden: es handelt sich nicht um leicht zu beherrschende Völker wie etwa Lasius niger oder Camponotus ligniperda, sondern um ein schnelles, wendiges und geschicktes Volk von Ausbrechern, die jede Chance nutzen, um neue Bereiche zu erobern. Gerade die Vegetarier der Tribus Attini sind naturgemäß darauf ausgelegt, möglichst große Areale zu belaufen, um genug Material heran zu schaffen. Das wird leider immer wieder in den Foren oder Shops vergessen zu erwähnen.
Soweit zu den Videos....
Auch im Verkauf überschüssiger Völker Myrmecia sp. pavida sehe ich keinen Bruch mit meinen Überzeugungen! So habe ich explizit darauf hingewiesen, dass keine Ektoparasiten zu finden sind... nicht, dass sie keine haben! Auch habe ich ein Volk nur an einen Halter verkauft, den ich kenne und der bewusst mit den Risiken umgeht.

Das der weitaus größte Teil meiner Völker aus einheimischen Arten besteht, wird anscheinend immer wieder verschwiegen oder übersehen, obwohl in den Foren zur genüge breitgetreten. Auch dass ich permanent die Haltung einheimischer Arten anpreise wird allzu oft vergessen.

Sahal & Buschinger:
dass ich einen Freifahrtsschein hätte, oder meine Haltung von Exoten durch Herrn Buschinger gut geheißen oder gar unterstützt wird, ist ein Irrtum!
Mehr als einmal haben wir das Thema Exoten diskutiert, mehr als einmal haben wir unsere unterschiedlichen Standpunkte herausgearbeitet und müssen sie letztendlich akzeptieren! So ist nicht der komplette Einfuhrstopp von nichteinheimischen Arten mein Ziel, sondern die beschränkte Einfuhr und der kontrollierte Verkauf nur an fähige Halter! Auch ich kämpfe mit der Vomitation, wenn "Kinder" und Anfänger gleich mit zB Polyrhachis dives oder angebotenen Camponotus sp. und Pheidole sp. einsteigen, weiterhin ärgern mich laxe Äußerungen ala "da brechen nur dann und wann ein paar aus, det macht aber nichts"!

Aber: ob ich Exoten halte oder nicht, ist in keinster Weise anderen Personen anzulasten oder gar vorzuhalten! Noch bin ich eine eigenständig denkende Person, und habe auch vor, dies möglichst lange zu bleiben.
Weiterhin kann man doch durchaus auf die Schönheiten oder Besonderheiten nichteinheimischer Arten hinweisen, ohne gleich deren Haltung zu forcieren.

_________________
Wenn die Flinte ins Korn gefallen ist, nicht gleich das Kind in den Brunnen werfen, auch wenn das der Tropfen ist, der dem Fass die Krone ins Gesicht schlägt!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Apr. 2008, 15:15 
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Registriert: 26. Apr. 2004, 10:34
Beiträge: 1463
Wohnort: Reinheim
Hallo Sahal,

Anders als in den sonstigen Ameisen-Foren ist es hier nicht üblich, Neumitglieder mit Posaunenklängen zu begrüßen. Wir sind trotzdem froh um jede/n, der/die etwas beitragen kann und mag. In diesem Sinne also ausnahmsweise: Herzlich Willkommen!

Für die anderen Leser: Sahal stellt unsere Beziehungen richtig dar. Es gab und gibt viele Diskussionen, und in ein paar wenigen Punkten sind wir auch geteilter Meinung.
Trotzdem: Sahal ist in verschiedenen Foren sehr aktiv und argumentiert fast immer ganz in unserem Sinne, d.h. im Sinne von Ameisenschutz, sowie im Sinne der Aufklärung von Ameisenhaltern. Die fallen leider nur zu oft auf die verführerischen Darstellungen der Ameisen-Händler herein bzw. gehen mit Vorstellungen an die Ameisenhaltung heran, für die "naiv" noch eine sehr freundliche Bezeichnung ist.

Ein Grund für mich, hier gleich etwas zu schreiben, ist eine unserer Diskrepanzen:
Zitat:
Sahal: „So ist nicht der komplette Einfuhrstopp von nichteinheimischen Arten mein Ziel, sondern die beschränkte Einfuhr und der kontrollierte Verkauf nur an fähige Halter!“

- So sehr auch ich mir eine entsprechende Lösung wünschen möchte: Ich kenne keinen Weg, wie man das realisieren könnte!

U.a. im Forum des Antstore wurden die Probleme einer solchen Beschränkung ausgiebig dargestellt: http://www.antstore.net/viewtopic.php?t ... nder+tisch

Die sehr lange Diskussion meines Startposts brachte keinen Ansatz zu einer Lösung. Die Probleme seien hier nochmals einkopiert:

Zitat:
"Earlant" = A.B.:
2.) Altersbegrenzung, Eignungsnachweise u.dgl. für Halter werden immer wieder vorgeschlagen:

a) Wer die Risiken des Imports und der Haltung nicht-heimischer Arten verstanden hat, beschränkt sich von alleine auf heimische Arten. Einige dieser verantwortungsbewussten Halter melden sich gelegentlich in den Foren zu Wort.

b) Es gibt keine Institution und kann keine geben, die Alter, charakterliche Reife und Eignung von Haltern wie Verkäufern beurteilt. Ein „Ameisenhalter-TÜV“ oder „Ameisenhalter-Führerschein“ sind nicht möglich, weil nicht gesetzlich vorgeschrieben. Das wäre zudem mit erheblichen Kosten verbunden; man denke an die weit verstreuten Wohnorte der Halter und Händler.

c) Niemand wäre irgendwie daran gebunden, dazu verpflichtet, an einer solchen Überprüfung teilzunehmen. Selbst wenn einer der Händler seine Verkäufe an ein derartiges „Zeugnis“ binden würde, wären Käufe bei anderen Händlern oder Weiterverkäufe durch Kunden usw. nicht zu kontrollieren. Ein Händler, der einen solchen Nachweis von Käufern verlangen würde, wäre bald auskonkurriert.

d) Selbst nach „Bestehen“ einer solchen Prüfung besteht keine Möglichkeit, das weitere Verhalten der Halter oder Händler zu überwachen.

e) „Alter schützt vor Torheit nicht“ heißt es im Volksmund völlig zu Recht. Auch Jugendliche über 14, 16, oder Erwachsene erliegen den Verführungen durch die Anbieter „geiler“ Ameisen. Viele Foreneinträge zeigen, dass auch ältere Halter nicht unbedingt verantwortungsbewusst mit den Ausbruchssicherungen umgehen. Ich weiß, dass es auch verantwortungsbewusste Exotenhalter gibt.

Ich möchte hier nicht eine erneute Diskussion des Themas starten, sondern nur darauf hinweisen, dass es nicht neu ist, und dass es jedenfalls meiner Meinung nach keine gute Lösung gibt.
Wer glaubt, eine praktikable Lösung zu haben, sollte umgehend alles in die Wege leiten um diese zu realisieren. Mit meiner Unterstützung kann er/sie jederzeit rechnen. Nur mache ich nicht noch einmal den Vorreiter: Eine Abfuhr durch unsere oberste Naturschutzbehörde hat mir gereicht!

Viele Grüße,
A. Buschinger

_________________
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